Regeln gelten nur für die anderen

Wir leben ja in zwei Welten. Einerseits im kleinen Landhaus, wo wo wir machen könne was wir wollen. (Wir haben uns gerade ein Haustüre in blau mit 3 Bullaugen aussgesucht). Hier in der Stadtwohnung wohnen wir mit vielen anderen Menschen zusammen. Die Altersmischung entspricht den deutschne Verhältnissen, viele gutsituierte Rentner und einige Familien, die versuchen weiterhin im Mittelschichtsspiel mitzuspielen.
Was mich mittlerweile wirklich ärgert -und ich schaue gerade auf ein Ärgernis-, dass sich vor meinen Augen abspielt, dass Regeln nur für die anderen gelten. Im Moment wird vor meinen Augen an einem Balkon eine Glasschiene eingebaut. So etwas ist mitbestimmungspflichtig, dies wurde sogar in der ersten Eigentümerversammlung ganz deutlich gemacht. Jetzt hält man sich einfach nicht daran und baut so was halt ein. So erspart man sich die Ablehnung der anderen Eigentümer. Ich erwähne nur nebenbei, dass die Regeln von der Ü60 Generation nicht eingehalten werden.
Stört mich diese Verglasung? Ja, sie gefällt mir nicht. Mehr stört mich aber wirklich diese Haltung, dass man ab einem gewissen Alter sich nicht (mehr) an Regeln halten muss. Das ist übrigens ein Grund, warum mir das Wohnen in der Stadtwohnung schwer fällt. 
Jetzt jogge ich mal ne Runde, damit ich nicht mehr so wütend bin


stadtlandjob

Zwei Wohnsitze, ein großes G und ein kleines g/Tochterkind, ein Job. Mein Leben ist nicht immer sehr entspannend. Dazwischen versuche ich noch zu backen (das Kochen habe ich an den männlichen Teil der Elternschaft abgetreten), zu joggen und ein paar andere wichtige und unwichtige Dinge zu erledigen und dabei Spaß zu haben..

Kommentare :

  1. Das Phänomen tritt nicht nur bei den 60+ auf, sondern schon bei Kindergarteneltern gut zu sehen :)

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  2. ich kann nur dazu sagen: es ist nicht nur in der stadt so :) auf dem land umso mehr, und noch mehr wenn derjenige ein eingeborener ist ;)

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