Aus der Zeit


Weihnachten-Neujahr-Heilige Drei Könige. Das ist die seltsamste Zeit im Jahr. Keiner kennt mehr den Wochentag, weil Feiertag und Wochenende in einander übergehen und man ohnehin (zumindest wir ) Urlaub hat. Man ist aus der Zeit. Wir hier schlafen viel, spielen und das kleine g/Tochterkind erfindet mit den Nachbarskinder auf dem Land neue Spiele. Die Häuser stehen einander gegenüber und die Kinder können sich gegenseitig fast ins Kinderzimmer sehen. Ein Spiel scheint zu sein -als Erwachsener versteht man das ja nicht wirklich- ich zeige dir was ich in meinem Kinderzimmer habe und halte es am Fenster hoch und du suchst in deinem Kinderzimmer das gleiche und zeigst es mir usw. Das ganze wird mit viel Gekicker und Gegrölle begleitet. Ich liebe so etwas. Daneben verschwindet man dann mal stundenlang nach draußen und kommt mit durchweichten Handschuhen, roten Backen, neuer Schneeballtechnik und viel Hunger nach Hause.
Ich verdränge jetzt einfach weiter, dass wir am 7. Januar wieder im Takt des Alltags funktionieren werden.

stadtlandjob

Zwei Wohnsitze, ein großes G und ein kleines g/Tochterkind, ein Job. Mein Leben ist nicht immer sehr entspannend. Dazwischen versuche ich noch zu backen (das Kochen habe ich an den männlichen Teil der Elternschaft abgetreten), zu joggen und ein paar andere wichtige und unwichtige Dinge zu erledigen und dabei Spaß zu haben..

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