Lehrer verdienen Respekt - Eltern aber auch

Heute hatte ich mal wieder Nachsitzen in der Schule. Bislang wußte ich ja nicht, dass es das für Eltern gibt, aber das gibt es tatsächlich, gefühlt zumindest. Erster Tipp: Sich nicht beim Elternabend äußern und wenn dann nur wohlwollend und zustimmend in bezug auf die Schule aber besonders wichtig in bezug auf die Lehrer. Kritik ist unerwünscht. Mist, das habe ich irgendwie anders in Erinnerung, ich dachte die Meinungsfreiheit hört nicht in der Schule  auf, ich bin tatsächlich von 68er Lehrer unterrichtet worden, die fanden das das mit der Meinungsäußerung, was ganz wichtiges sei. Nun gut, ich habe jedenfalls gelernt: Elternabende bessere ohne mich. Heute im Gesprächt mit den Lehrerinnen hat sich dann auch zweitens geklärt, dass ich auch auf diese Art des Gespräches perspektivisch verzichten werden. Nicht falsch verstehen, ich habe nicht das perfekte Kind und bin nicht die perfekte Mutter, ich finde das auch nicht schlimm. Darin liegt aber das Problem. Mein Kind soll anders sein, nicht so ernst, sondern fröhlicher. Ok, am liebsten hätte ich geantwortet, welchen Charakterzug ändern sie denn heute mal so geschwind. Grrrrr. Das mit dem Träumen ist auch nichts und selbständiger wäre auch besser. Ja selbständiger wäre besser, das wird schon. In meinem Zeugnis in der ersten Klasse stand der schöne Satz "H. sollte etwas selbständiger arbeiten", kommt mir jetzt irgendwie bekannt vor. Und träumen finde ich schon ganz in Ordnung.  Ich soll meinem Kind nicht so viel Druck machen, grummel. Nö, ganz ehrlich machen wir nicht, totale Projektion, aber das habe ich gelernt, sagen darfste da nichts, sonst ist die Lehrerin wieder irgendwie betrübt. 
Um es ganz klar zu sagen, ich finde Lehrer sein ist ein wirklich anspruchsvoller Job und dieser Job verdient meinen Respekt. An manchen Tagen muss ich mich da halt mehr anstrengen das so zu sehen und heute ist so ein Tag.

stadtlandjob

Zwei Wohnsitze, ein großes G und ein kleines g/Tochterkind, ein Job. Mein Leben ist nicht immer sehr entspannend. Dazwischen versuche ich noch zu backen (das Kochen habe ich an den männlichen Teil der Elternschaft abgetreten), zu joggen und ein paar andere wichtige und unwichtige Dinge zu erledigen und dabei Spaß zu haben..

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