Fernweh

Christina von der Reisemeisterei ruft zu einer Blogparade auf. Das Thema trifft mich "Fernweh". Immer häufiger mischt sich mein Fernweh mit Wehmut.
(Achtung: Bilderflut unbearbeitet und pur)
Libyen
Medienrauschen. Ein kurzes Aufflackern, Nachrichten werden ausgeworfen. Bilder werden produziert. Und in meinem Kopf läuft ein ganz eigener Film ab. Fernweh und auch immer öfter ein Erschrecken, wie klein die Welt geworden ist.
Libyen
Kein Reiseland mehr. Ich denke an den Kindergarten, den ich in Tripolis photographiert habe, an den Müllmann um die Ecke dort, an die fröhliche Autoparade, weil man gegen Ägypten ein 1:1 im Fußball erreicht hat. Ich bin nicht naiv, Demokratie sah damals auch schon für mich anders aus. 



Autokorso: Libyen spielt 1:1 gegen Ägypten








Nie habe ich schönere Trümmer gesehen (so nennt das große G römische Funde. Er hat da eine Phobie aus der Kindheit. Seine Eltern haben – so seine Erinnerung- ihm jeden römischen Fund zwischen Stuttgart und Sizilien gezeigt) und wir hatten sie fast ganz alleine für uns. Leptis Magna eine römische Großstadt.




Was hätte das kleine g für einen Spass an den Wandritzungen im Gilf el-Kebir. Wie viele Tiere gibt es hier zu entdecken.

Giraffe
Krokodil in der Wüste
Elefant


Und dann die Wüste, da war bei mir nur Staunen



Spieler in der Wüste


Ich möchte beim Fernweh nicht mehr erschrecken und in meinem Kopf wieder ein Land, eine Region von meiner Reisekarte streichen. Nicht für mich, sondern für die jubelnden Fußballfans, für die Müllmänner, die ihre Arbeit machen, für die Kinder im Kindergarten….




stadtlandjob

Zwei Wohnsitze, ein großes G und ein kleines g/Tochterkind, ein Job. Mein Leben ist nicht immer sehr entspannend. Dazwischen versuche ich noch zu backen (das Kochen habe ich an den männlichen Teil der Elternschaft abgetreten), zu joggen und ein paar andere wichtige und unwichtige Dinge zu erledigen und dabei Spaß zu haben..

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