Pokemon go - klar wir auch

Ein Hotspot für Pokemon Spieler - das Rosensteinmuseum.
Mein Lieblingsgeschichte zu Pokomon go:
Der Lieblingskoch sitzt in der Stadtbahn und zwei Teenies unterhalten sich über Pokemon go, sagt die eine zur anderen voller Erstaunen: "Stell dir vor, ich kenne jemand der ist über 20 und spielt Pokemon go". Der Lieblingskoch bekam beinahe einen Lachanfall und hätte am liebsten gesagt, dass kann ich toppen. Er wollte die Teenies aber nicht in Schnappatmung versetzen und beließ es dabei.

Ja, hier wird gespielt. Ich bin einfach zu neugierig. Am ersten Tag der Veröffentlichung in Deutschland habe ich mir das Spiel heruntergeladen, weil ich einfach wissen wollte, wie funktioniert das, warum findet so viele das toll.

Ich lese ja keine Gebrauchsanweisungen oder Spielanleitungen, ich bin mehr intuitiv (das ist doch eine gute Ausrede für Faulheit, oder?) Auf meinem Radweg liegt das Rosensteinmuseum und das ist ein echter Hotspot für PokemonGo Spieler. Allein 6 Pokestops gibt es hier (für nicht Spieler: hier kann man Dinge bekommen, die man zum Spiel benötigt und wenn hier ein Lockmodul von einem Spieler eingesetzt wird, befinden sich hier ganz viele Pokemon) und den Sommer über sind die Spieler hier hin gepilgert. Ein Eldorado.

Klar auf meinem Rückweg von der Arbeit bin ich brav vom Rad gestiegen und habe "abgegriffen" was ging; die Profis gefragt, wie was funktioniert und mich gefreut, wie sportlich das Rosensteinmuseum auf dies Invasion reagiert hat.

Bitte an die PokemonSpieler
Zuerst gab es das Schild (siehe oben), dann gab es einen Eisstand und dann kam ein Imbissstand dazu. Verrückt oder aber irgendwie war das großartig. Besonders der Eisstand war der toll.
Vor dem Rosensteinmuseum -die perfekte Infrastruktur.
Heute (30. Oktober) werden dort wird viele Spieler , es ist sonnig und warm und der Herbst leuchtet.
Manche bringen schon Matten mit (das sind die Ü50-Spieler), weil sie es etwas gemütlicher auf der Treppe haben wollen.

Unsere PokemonGo - Welt
Klar, wir sind jetzt schon weiter als Level 20. Aber, da ich gelegentlich auch etwas anderes mache, als spielen, läuft das bei uns nicht so flott wie bei den Teens. Schiggy, wurde bei uns in der Küche in der Stadt gesichtet und Nidorina,war im Garten auf dem Land und na ja so wirklich gute Arenakämpfer sind wir nicht. Ich habe mich (siehe oben) für das Team Intuition (gelb) entschieden und das ist irgendwie bei den Teens nicht so beliebt. Macht nichts.

Mittlerweile ist das Spiel fast schon wieder out, die ganze Aufregung darum verstehe ich ohnehin meistens nicht. Gut am dem Spiel finde ich
  • man spielt (meistens) im Freien
  • man spielt (meistens) mit anderen
  • man sieht (meistens) mehr, ich habe viel mehr Details in meiner Stadt gesehen
  • toll finde  ich die Diskussion bzgl. augmented Reality und wie man diese z.B im Kulturbereich einsetzen kann 
Nicht so toll finde ich 
  • man benötigt ein relativ neues Smartphone (der Lieblingskoch kann seit dem letzten update nicht mehr mitspielen)
  • das ganze ist sehr stromintensiv 
  • der Algorithmus wir dein Freund (jetzt an Halloween gibts viele Monster)
  • Datenschutzbestimmungen
Hier ein paar PokemonGo Schnipsel aus dem Netz
  • Die Zeit, "Pikachu du Mistvieh", man sollte das Spiel nicht so Ernst nehmen
  • In Cicero wird eher der Untergang des Abendlandes mit PokomonGo verbunden
  • Klar und das Marketing nutzt den Trend auch 
  • Der Datenschutz von PokemonGo ist nicht fragwürdig, er ist meiner Meinung nach ein Desaster


stadtlandjob

Zwei Wohnsitze, ein großes G und ein kleines g/Tochterkind, ein Job. Mein Leben ist nicht immer sehr entspannend. Dazwischen versuche ich noch zu backen (das Kochen habe ich an den männlichen Teil der Elternschaft abgetreten), zu joggen und ein paar andere wichtige und unwichtige Dinge zu erledigen und dabei Spaß zu haben..

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