Ich laufe dieses Jahr keinen Halbmarathon - denn ich will wieder Laufzeit für mich!

Meine Laufstrecke.
Ich werde dieses Jahr nicht am Stuttgart Halbmarathon teilnehmen.

Das hat viele Gründe, gute und schlechte.

Bereits letztes Jahr habe ich persönlich die Verlängerung des Projektes "Laufzeit für Mich" eher skeptisch betrachtet (hier nachzulesen). Aber irgendwie konnte ich beim Weitermachen nicht nein sagen. Nein sagen ist ja sonst überhaupt kein Problem für mich, aber dieses Mal blieb ich im Jein hängen.
Auf der Ja Seite standen ganz einfach tolle Frauen, neue Erfahrungen, die ich durch das Projekt gemacht habe und auch die positive Tatsache, dass ich mein Ziel, den Halbmarathon zu laufen erreicht hatte.

Das Nein habe ich einfach weggedrückt. Ich hatte mein Ziel erreicht und es gab ehrlich gesagt nicht wirklich ein Neues. Schneller werden? Bleiben wir realistisch - wozu! Einen anderen Halbmarathon laufen? Tja, das wäre vielleicht etwas gewesen....

Ich habe versucht das Projekt so offen wie für mich möglich anzugehen und bin gescheitert. Nicht schlimm, kommt vor. Mein Eigenanteil beim Scheitern liegt bei 100 %, nicht, dass hier jemand auf andere Gedanke kommt.

  • Training

Ich befreie mich jetzt von dem Donnerstagstraining, das von Anfang an für mich total grausam war. Intervalle ohne Ende. Für Sportlerinnen absolut notwendig, um die Schnelligkeit zu trainieren.  Die anderen Frauen sind echt tough und fit dabei geworden und laufen wirklich tolle Zeiten. Für mich nur elendes Runden Laufen in Feinstaubcity und die Erkenntnis, die ja nichts Neues für mich ist, ich bin keine Sportlerin, schon gar nicht mein Kopf. (Gibts eigentlich Sportvereine für Unsportliche, ich hätte so was von Interesse daran)? Als genetischer Flüchter entziehe ich mich dann und lass es bleiben.


  • Trainingslager
Ein tolle Idee, man muss sich auf Neues einlassen, dachte ich als man sich anmelden sollte. Zum Zeitpunkt des Trainingslagers war mir allerdings schon klar, dass das nicht meins wird. Dennoch das Trainingslager war für das sportlich ambitionierte Team eine tolle Sache. Ganz erkenntnisfrei hat mich das Trainingslager aber auch nicht gelassen, ich bin eine elende Fersenläuferin. Blöd, mit einer kaputten Wirbelsäule nicht so ne gute Kombination, da muss ich was ändern. Wie versuche ich gerade herauszufinden.

  • Trainingsplan

Laut Plan sollte ich immer am Wochenende lange Läufe machen. Steigernd von 14 km an. Irgendwann bin ich dann bei 17 km ausgestiegen. Nicht meine Dosis und echt öde. Das Ganze hat zur Folge, dass ich mich immer mehr dem Laufen verweigert habe. Das bockige Kind in mir ist dann fast gar nicht mehr gelaufen - auch nicht kürzere Strecken, denn ich solle ja lange laufen.

Konsequenz: Ich reiß die Leine. Denn ich möchte wieder laufen, einfach so. Der Wald ist grün und ich räume den Kopf auf während ich jogge und denke weder an Zeiten noch an die Länge der Strecke - das ist meins.

Und sonst so:

  • Einen kleinen Lauf werde ich übrigens noch machen, hierfür habe ich mich motiviert durch andere Laufzeit für Mich Frauen angemeldet. 8 km wahlweise mit und ohne  Zeitmessung (klar ich lasse die Zeitmessung weg, wozu)
  • Das Laufdebakel und meine kaputte Wirbelsäule haben mich motiviert wieder mit dem Krafttraining im hiesigen Sportverein anzufangen. Schöner Nebeneffekt, ich denke darüber nach, dort mal einen Yoga Kurs zu machen. Gedanklich bin ich schon im Winter und hoffe auf kaltes Wetter, denn dann werde ich die Weinberge abjoggen und dann (der Sportverein ist direkt auf dem Weg) einen Stop einlegen, in die dortige Sauna gehen und relaxen, um dann gemütlich 3 Minuten nach Hause zu radeln. Der Winter soll kommen.
  • Ich habe wieder richtig Spaß gefunden am Pilates.







stadtlandjob

Zwei Wohnsitze, ein großes G und ein kleines g/Tochterkind, ein Job. Mein Leben ist nicht immer sehr entspannend. Dazwischen versuche ich noch zu backen (das Kochen habe ich an den männlichen Teil der Elternschaft abgetreten), zu joggen und ein paar andere wichtige und unwichtige Dinge zu erledigen und dabei Spaß zu haben..

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